Ukraine: Discussions Bewerbung - Stundenlohn, Spezialisierung, Discussions, exchange of ideas, controversies, opinions
amr saadani![]() Date of registration: 23.07.2007 Postings: 4 City: Darmstadt | Subject: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 23.07.2007 18:23 Hallo, ich wollte mal fragen ob jemand weiß welcher IT-Bereich am besten vergütet wird bzw. gefragt ist, und in welchem Intervall sich der Stunden- oder Tageslohn befindet. Danke! | |||||||
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Manfred Schmitz![]() Date of registration: 24.08.2004 Postings: 504 City: | Subject: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 24.07.2007 07:40 > Hallo, ich wollte mal fragen ob jemand weiß welcher IT-Bereich am besten vergütet wird bzw. > gefragt ist, und in welchem Intervall sich der Stunden- oder Tageslohn befindet. Danke! Die aktuellen Stundensätze schwanken zur Zeit zwischen 88 und 47 EUro: http://www.freelancermap.de/index.php?module=freelancer&func=statistik | |||||||
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heinz steiner![]() Date of registration: 23.05.2006 Postings: 4 City: Kaltenbach | Subject: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 14.08.2007 23:06 Manfred Schmitz schrieb am 24.07.2007 um 07:40: > > Hallo, ich wollte mal fragen ob jemand weiß welcher IT-Bereich am besten vergütet wird bzw. > > gefragt ist, und in welchem Intervall sich der Stunden- oder Tageslohn befindet. Danke! > > Die aktuellen Stundensätze schwanken zur Zeit zwischen 88 und 47 EUro: > > http://www.freelancermap.de/index.php?module=freelancer&func=statistik > Auf was beziehen sich Tages-/Stundensätze? Denkt einer über eine Lösung 10 Std. nach und programmiert sie in 1 Std. --- verrechnet der 10 Std. oder bloß 1 Std.??? Was umfaßt ein "Tag" oder "1 Std" ?? | |||||||
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Manfred Schmitz![]() Date of registration: 24.08.2004 Postings: 504 City: | Subject: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 15.08.2007 09:13 > Auf was beziehen sich Tages-/Stundensätze? Auf die Zeit die man sich insgesamt mit einer Aufgabe beschäftigt. > Denkt einer über eine Lösung 10 Std. nach und programmiert sie in 1 Std. --- > verrechnet der 10 Std. oder bloß 1 Std.??? Weder noch, 11 natürlich. > Was umfaßt ein "Tag" 8 Stunden. > oder "1 Std" ?? 60 Minuten. Voodoo | |||||||
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heinz steiner![]() Date of registration: 23.05.2006 Postings: 4 City: Kaltenbach | Subject: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 15.08.2007 17:16 Manfred Schmitz schrieb am 15.08.2007 um 09:13: > > Auf was beziehen sich Tages-/Stundensätze? > > Auf die Zeit die man sich insgesamt mit einer Aufgabe beschäftigt. > > > Denkt einer über eine Lösung 10 Std. nach und programmiert sie in 1 Std. --- > > verrechnet der 10 Std. oder bloß 1 Std.??? > > Weder noch, 11 natürlich. Bin ich froh, dass es humorvolle Menschen gibt. ;-) Dann kassiert der DAP laut Hr. M. Schmitz am meisten. Zusatzfrage: wie weist der freelancer dann die 10 Stunden nach? Changed at 15.08.2007 17:23 from heinz steiner | |||||||
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Manfred Schmitz![]() Date of registration: 24.08.2004 Postings: 504 City: | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 15.08.2007 19:30 > Dann kassiert der DAP laut Hr. M. Schmitz am meisten. Was ist ein DAP? Deutsche Arbeiterpartei? http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Arbeiterpartei > Zusatzfrage: wie weist der freelancer dann die 10 Stunden nach? Durch Stundenzettel. | |||||||
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Brigitte Pfennig![]() Date of registration: 12.06.2005 Postings: 43 City: Allgäu | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 15.08.2007 19:32 > Dann kassiert der DAP laut Hr. M. Schmitz am meisten. Aber auch nur ein einziges Mal.. | |||||||
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heinz steiner![]() Date of registration: 23.05.2006 Postings: 4 City: Kaltenbach | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 15.08.2007 21:17 Manfred Schmitz schrieb am 15.08.2007 um 19:30: > > Dann kassiert der DAP laut Hr. M. Schmitz am meisten. > > Was ist ein DAP? Deutsche Arbeiterpartei? > http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Arbeiterpartei > > > Zusatzfrage: wie weist der freelancer dann die 10 Stunden nach? > > Durch Stundenzettel. aha: von 8:00-18:00 nachgedacht und nach 10 Std. Lösung gefunden x zB EUR 60,- = 600,- plus Programmierung 1 Std x 60,- = 11 x 60,- = 660,- Ein DAP ist der "D.ümmste A.nzunehmende P.rogrammierer". Changed at 15.08.2007 21:18 from heinz steiner | |||||||
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Brigitte Pfennig![]() Date of registration: 12.06.2005 Postings: 43 City: Allgäu | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 15.08.2007 21:41 > aha: von 8:00-18:00 nachgedacht und nach 10 Std. Lösung gefunden > x zB EUR 60,- = 600,- plus Programmierung 1 Std x 60,- = 11 x 60,- = 660,- Dein Beispiel ist unrealistisch. Kein Mensch denkt 10 Stunden und programmiert dann eine Stunde. Programmieren ist ein gleichmäßiger Wechsel zwischen denken und tippen. Aber vom Grundsatz her ist deine Rechnung korrekt. Dein "aha" impliziert, daß Du irgendwelche Zweifel daran hast? Bist Du noch nicht lange selbständig? Es ist gängige Praxis die Anzahl Stunden mal Stundensatz zu rechnen und 19% MwSt draufzuschlagen. Wie soll es sonst gehen, wie machst du es? > Ein DAP ist der "D.ümmste A.nzunehmende P.rogrammierer". Ich glaub nicht, daß sich ein DAP selbständig machen würde. Es gehören auch schon einige unternehmerische Fähigkeiten dazu. | |||||||
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Dietmar Stein![]() Premium member Date of registration: 13.12.2007 Postings: 160 City: Schweppenhausen http://dietmarstein.com | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 20.01.2008 19:23 Hallo Ich würde mich gerne einklinken, in die Diskussion ... was fällt noch in die Stunden- bzw Tagessätze? Wie werden i.A z.B Anfahrten bzw deren Zeiten verrechnet oder Übernachtungen? Gehen solche Kosten voll zu Lasten des Freelancers? Somit wäre man ja ein wenig "eingeschränkt" und würde sich immer auf den näheren Umkreis beziehen (bei der Suche). Oder sind das "Aufschläge"? In der Regel habe ich in der Festanstellung immer "auf der anderen Seite" gesessen und die Stundenzettel unterschrieben - da war es in der Regel so, dass die Kosten zu Lasten des Beraters gingen ... dafür war dann aber auch sein Stundensatz "astronomisch" hoch. Hin und wieder wurde auch die Anfahrtszeit zu 50% in die Arbeitszeit gerechnet usw. Wäre nett, wenn mal jemand ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert. Danke & Gruß, Dietmar Stein | |||||||
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Jimmy Draut![]() Date of registration: 08.02.2006 Postings: 10 City: Griesheim | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 23.01.2008 15:23 Dietmar Stein schrieb am 20.01.2008 um 19:23: > Hallo > > Ich würde mich gerne einklinken, in die Diskussion ... was fällt noch in die Stunden- bzw Tagessätze? Wie werden i.A z.B Anfahrten bzw deren Zeiten verrechnet oder Übernachtungen? > meistens ist es so das die kunden mit diesen kosten nicht viel am hut haben und auch nicht wollen. von daher werden, wenn solche kosten anfallen, in der regel sogenannte all-in sätze veranschlagt. d.h. der consultant kalkuliert seine gesamten kosten und schlägt das drauf was er gerne verdienen würde und bietet dies dem kunden als gesamtes an. > Gehen solche Kosten voll zu Lasten des Freelancers? Somit wäre man ja ein wenig "eingeschränkt" und würde sich immer auf den näheren Umkreis beziehen (bei der Suche). > nein. die kosten trägt in der regel eben der kunde. auch freelancer sind unternehmer und müssen auch ihre preise kalkulieren. wenn ich z.b. aus dem rhein-main gebiet nach hamburg kommen soll bedeutet dies das ich meinem kunden grundsätzlich nur ganze tage in rechnung stelle und zwar egal ob ich eine stunde dort war oder 8 stunden. das tue ich um die kosten für transfer etc. abzudecken. der kunde weiss das entsprechend auch vorher. wenn er es billiger will muss er sich jemand aus seiner gegend suchen. in dem preis den ichg berechne ist dann entsprechend der flug und auch ein hotelzimmer enthalten. wenn er es billiger will muss er sich jemand aus seiner gegend suchen. bei kurzfristigen einsätzen, d.h. ein paar tage ist es eigentlich kein problem dies im preis unterzubringen. auch bei langfristigen projekten, also ein halbes jahr oder mehr, ist das so. problematisch ist es meist mit den mittelfristigen projekten, also 1-2 monate. zu kurz um sich ne bleibe zu suchen vorort und daddurch die kosten zu drücken, zu lange um nicht zwischendrin heim zu fahren. also steckt da die kostenfalle für den consultant. meist ist es so das gerade hier die kunden höhere sätze für consultants aus der ferne nicht so gerne bezahlen. in der summe ist es aber so, dass gott sei dank bei den kunden die geiz ist geil mentalität zwar verbreitet ist aber das qualitätsdenken noch vorrang hat. es lohnt sich also auf jeden fall sich auch ausserhalb der eigenen "nachbarschaft" mal umzusehen. > Oder sind das "Aufschläge"? > es ist sehr selten das so etwas als gesonderter aufschlag berechnet wird. meist ist dies dann auch eher nachteilig für die freelancer. da wird dann z.b. reisezeit mit 10-50% des stundensatzes der arbeitszeit vergütet. nehmen wir als beispiel mal den weg von frankfurt nach hamburg. ein consultant der einen stundensatz von 100,-€ hatt, bei 50% vergütung, bekommt wenn er fliegt, also eben diese 100,-€ für den einfachen weg. macht hin und zurück 200,-€. reicht nicht zum fliegen... mit der bahn sieht es da schon besser aus. da bekommt man abzüglich der steuer schon wieder sein geld raus bei 4 1/2h reisezeit. wo das problem hier liegt brauche ich dann aber wohl nicht zu erläutern... wo hier der astronomische verdienst ist weiss ich also auch nicht. :-) > In der Regel habe ich in der Festanstellung immer "auf der anderen Seite" gesessen und die Stundenzettel unterschrieben - da war es in der Regel so, dass die Kosten zu Lasten des Beraters gingen ... dafür war dann aber auch sein Stundensatz "astronomisch" hoch. > aus der sicht eines festangestellten ist der satz auf den ersten blick hoch... zeigt aber eigentlich nur den "beschränkten horizont". denken sie mal einen schritt weiter, welche sicherheiten sie als festangestellter haben. denken sie mal daran was für leistungen sie bekommen von ihrem arbeitgeber und auch vom staat. all dies hatt der selbständige nicht. er muss dies für teures geld zukaufen. allein das thema altersversorgung und krankenversicherung. dann redcen wir mal über die steuern etc... also ein realistischer stundensatz beginnt aus meiner erfahrung bei 40,-€/h + MwSt. darunter kann ein mensch mit durchschnittlichen ansprüchen der vielleicht aucch noch ne frau und ein kind hat nicht wirklich überleben. 40,-€/h hört sich viel an für einen festangestellten. in der realität ist es das aber nicht. nehmen wir mal das beispiel eines it-leiters. der hatt ein durchschnittliches netto einkommen von 4.200,-€/monat(bevor jemand fragt... statistisches bundesamt und landesamt hessen!) der freelancer muss dafür steuerbereinigt( kl.1 spitzensteursatz, kein kind...) knapp 7.900 € reinbringen. hatt aber noch seine ganzen auslagen etc. zu decken davon... das entspricht übrigens gerade mal 50,-€/h bei vollzeit für einen monat. so, und davon bringen sie mal jetzt bitte 2 kinder druch, ne frau, nen hund, bezahlen die zwei autos vor der tür, ihre wohnung, die versicherungen und die altersversorgung und bilden rücklagen für krankheitsbedingten ausfall und urlaub sowie die zeiten wo sie einfach kein anschlussprojekt gefunden haben... *hm könnte hier der grund liegen warum ich erst bei diesem stundensatz überhaupt morgens gedenke mal aufzustehen...? und ob sie es glauben oder nicht... :-) auch ich hab spass daran mir ab und zu mal etwas zu gönnen... des weiteren ist es auch so das ein consultant in erster linie sein betriebskapital einsetzt und das ist sein know-how. um dieses zu erwerben muss er sich weiterbilden. in der zeit verdient er nix. das ganze ist auch nicht gerade billig. somit muss sich natürlich auch spezialisiertes know-how im preis niederschlagen. auch ist es wie überall auf dem freien markt. angebot und nachfrage bestimmen den preis... > Hin und wieder wurde auch die Anfahrtszeit zu 50% in die Arbeitszeit gerechnet usw. > na sie geben sich doch auch so manche antwort selbst... ;-) > Wäre nett, wenn mal jemand ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert. > > Danke & Gruß, > > Dietmar Stein | |||||||
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Dietmar Stein![]() Premium member Date of registration: 13.12.2007 Postings: 160 City: Schweppenhausen http://dietmarstein.com | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 03.02.2008 13:05 Hallo Sorry, für meine späte Antwort ... aber die Zeit, die Gedanken usw. Ich hoffe nur, dass ich nicht "so alt" erscheine, dass man mich pauschal Siezen muss - in Foren doch eher ungewöhnlich. Vielen Dank auf der anderen Seite für die ausführliche Schilderung. Leider sind solch' ausführliche Erfahrungsaustausche eher die Seltenheit. Die Stunden- und Tagessätze eines Selbständigen oder FreeLancers sind mir in der Kalkulation schon bewusst; es ist eben nur so, dass ich auch ganz andere Sätze bei Consultants gesehen habe, gestehe aber ehrlich, dass ich weiss, wieviel dann das Consulting-Unternehmen noch abgezogen hat und wieviel beim Consultant gelandet sind. Ich denke, ein Teil der Freiberufler (wie auch immer) wählt diesen Weg, weil man als erstes natürlich das Geld sieht: da macht man (z.B) 10.000.- Euro Umsatz pro Monat und viele vergessen einfach, dass dort noch Steuer, Krankenkasse, RV, Altersversorgung, Betriebskosten usw abgehen - sind wohl auch die gleiche, die berichten, dass sie am Anfang des Jahres eine Nachforderung von mehreren tausend Euro bekommen haben ... Meine Wahl begründet sich mit der Neuorientierung und Hoffnung, mehr oder weniger das machen zu können, was mir Spaß macht und ggf aus dem Routinebetrieb zu kommen, gepaart mit einigen anderen Faktoren - das finanzielle ist da eher untergeordnet, aber auch ich kann nicht von der Hand in den Mund leben ;-) Gruß, Dietmar Stein Jimmy Draut schrieb am 23.01.2008 um 15:23: > Dietmar Stein schrieb am 20.01.2008 um 19:23: > > Hallo > > > > Ich würde mich gerne einklinken, in die Diskussion ... was fällt noch in die Stunden- bzw Tagessätze? Wie werden i.A z.B Anfahrten bzw deren Zeiten verrechnet oder Übernachtungen? > > > > meistens ist es so das die kunden mit diesen kosten nicht viel am hut haben und auch nicht wollen. von daher werden, wenn solche kosten anfallen, in der regel sogenannte all-in sätze veranschlagt. d.h. der consultant kalkuliert seine gesamten kosten und schlägt das drauf was er gerne verdienen würde und bietet dies dem kunden als gesamtes an. > > > Gehen solche Kosten voll zu Lasten des Freelancers? Somit wäre man ja ein wenig "eingeschränkt" und würde sich immer auf den näheren Umkreis beziehen (bei der Suche). > > > > nein. die kosten trägt in der regel eben der kunde. auch freelancer sind unternehmer und müssen auch ihre preise kalkulieren. wenn ich z.b. aus dem rhein-main gebiet nach hamburg kommen soll bedeutet dies das ich meinem kunden grundsätzlich nur ganze tage in rechnung stelle und zwar egal ob ich eine stunde dort war oder 8 stunden. das tue ich um die kosten für transfer etc. abzudecken. der kunde weiss das entsprechend auch vorher. wenn er es billiger will muss er sich jemand aus seiner gegend suchen. in dem preis den ichg berechne ist dann entsprechend der flug und auch ein hotelzimmer enthalten. wenn er es billiger will muss er sich jemand aus seiner gegend suchen. > > bei kurzfristigen einsätzen, d.h. ein paar tage ist es eigentlich kein problem dies im preis unterzubringen. auch bei langfristigen projekten, also ein halbes jahr oder mehr, ist das so. problematisch ist es meist mit den mittelfristigen projekten, also 1-2 monate. zu kurz um sich ne bleibe zu suchen vorort und daddurch die kosten zu drücken, zu lange um nicht zwischendrin heim zu fahren. also steckt da die kostenfalle für den consultant. meist ist es so das gerade hier die kunden höhere sätze für consultants aus der ferne nicht so gerne bezahlen. in der summe ist es aber so, dass gott sei dank bei den kunden die geiz ist geil mentalität zwar verbreitet ist aber das qualitätsdenken noch vorrang hat. es lohnt sich also auf jeden fall sich auch ausserhalb der eigenen "nachbarschaft" mal umzusehen. > > > Oder sind das "Aufschläge"? > > > es ist sehr selten das so etwas als gesonderter aufschlag berechnet wird. meist ist dies dann auch eher nachteilig für die freelancer. da wird dann z.b. reisezeit mit 10-50% des stundensatzes der arbeitszeit vergütet. nehmen wir als beispiel mal den weg von frankfurt nach hamburg. ein consultant der einen stundensatz von 100,-€ hatt, bei 50% vergütung, bekommt wenn er fliegt, also eben diese 100,-€ für den einfachen weg. macht hin und zurück 200,-€. reicht nicht zum fliegen... mit der bahn sieht es da schon besser aus. da bekommt man abzüglich der steuer schon wieder sein geld raus bei 4 1/2h reisezeit. wo das problem hier liegt brauche ich dann aber wohl nicht zu erläutern... wo hier der astronomische verdienst ist weiss ich also auch nicht. :-) > > > In der Regel habe ich in der Festanstellung immer "auf der anderen Seite" gesessen und die Stundenzettel unterschrieben - da war es in der Regel so, dass die Kosten zu Lasten des Beraters gingen ... dafür war dann aber auch sein Stundensatz "astronomisch" hoch. > > > aus der sicht eines festangestellten ist der satz auf den ersten blick hoch... zeigt aber eigentlich nur den "beschränkten horizont". denken sie mal einen schritt weiter, welche sicherheiten sie als festangestellter haben. denken sie mal daran was für leistungen sie bekommen von ihrem arbeitgeber und auch vom staat. all dies hatt der selbständige nicht. er muss dies für teures geld zukaufen. allein das thema altersversorgung und krankenversicherung. dann redcen wir mal über die steuern etc... also ein realistischer stundensatz beginnt aus meiner erfahrung bei 40,-€/h + MwSt. darunter kann ein mensch mit durchschnittlichen ansprüchen der vielleicht aucch noch ne frau und ein kind hat nicht wirklich überleben. 40,-€/h hört sich viel an für einen festangestellten. in der realität ist es das aber nicht. nehmen wir mal das beispiel eines it-leiters. der hatt ein durchschnittliches netto einkommen von 4.200,-€/monat(bevor jemand fragt... statistisches bundesamt und landesamt hessen!) der freelancer muss dafür steuerbereinigt( kl.1 spitzensteursatz, kein kind...) knapp 7.900 € reinbringen. hatt aber noch seine ganzen auslagen etc. zu decken davon... das entspricht übrigens gerade mal 50,-€/h bei vollzeit für einen monat. so, und davon bringen sie mal jetzt bitte 2 kinder druch, ne frau, nen hund, bezahlen die zwei autos vor der tür, ihre wohnung, die versicherungen und die altersversorgung und bilden rücklagen für krankheitsbedingten ausfall und urlaub sowie die zeiten wo sie einfach kein anschlussprojekt gefunden haben... *hm könnte hier der grund liegen warum ich erst bei diesem stundensatz überhaupt morgens gedenke mal aufzustehen...? und ob sie es glauben oder nicht... :-) auch ich hab spass daran mir ab und zu mal etwas zu gönnen... > > des weiteren ist es auch so das ein consultant in erster linie sein betriebskapital einsetzt und das ist sein know-how. um dieses zu erwerben muss er sich weiterbilden. in der zeit verdient er nix. das ganze ist auch nicht gerade billig. somit muss sich natürlich auch spezialisiertes know-how im preis niederschlagen. auch ist es wie überall auf dem freien markt. angebot und nachfrage bestimmen den preis... > > > Hin und wieder wurde auch die Anfahrtszeit zu 50% in die Arbeitszeit gerechnet usw. > > > > na sie geben sich doch auch so manche antwort selbst... ;-) > > > Wäre nett, wenn mal jemand ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert. > > > > Danke & Gruß, > > > > Dietmar Stein > | |||||||
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Brigitte Pfennig![]() Date of registration: 12.06.2005 Postings: 43 City: Allgäu | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 08.02.2008 20:35 Dietmar Stein schrieb am 03.02.2008 um 13:05: > Die Stunden- und Tagessätze eines Selbständigen oder FreeLancers sind mir in der > Kalkulation schon bewusst; http://www.freelancermap.de/index.php?module=forum&func=thread&id=1&threadid=1981 | |||||||
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Dietmar Stein![]() Premium member Date of registration: 13.12.2007 Postings: 160 City: Schweppenhausen http://dietmarstein.com | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 09.02.2008 10:47 Hallo Was soll mir der kommentarlose Link sagen? Das ich keine Ahnung habe oder mich zu dem Thema nicht äußern soll, bevor ich bei 500 TEUR Jahresumsatz angekommen bin? D.Stein Brigitte Pfennig schrieb am 08.02.2008 um 20:35: > Dietmar Stein schrieb am 03.02.2008 um 13:05: > > > Die Stunden- und Tagessätze eines Selbständigen oder FreeLancers sind mir in der > > Kalkulation schon bewusst; > > http://www.freelancermap.de/index.php?module=forum&func=thread&id=1&threadid=1981 > | |||||||
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Martina Treichel![]() Date of registration: 02.01.2008 Postings: 6 City: Schöneck | Subject: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 05.08.2008 12:38 Hallo an Alle, ich habe den Artikel bzgl. Stundensätze jetzt etwas verspätet gelesen und der Absatz: --------------------------- "Die Stunden- und Tagessätze eines Selbständigen oder FreeLancers sind mir in der Kalkulation schon bewusst; es ist eben nur so, dass ich auch ganz andere Sätze bei Consultants gesehen habe, gestehe aber ehrlich, dass ich weiss, wieviel dann das Consulting-Unternehmen noch abgezogen hat und wieviel beim Consultant gelandet sind." --------------------------- hat mich nun doch etwas neugierig gemacht. Mich würde wirklich interessieren, wieviel die Consulting-Unternehmen eigentlich so in die eigene Tasche wirtschaften. Bei jedem Interview wird generell immer behauptet, dass sie kaum noch Gewinn machen würden usw. In welchen Sphären bewegen sich deren Sätze denn nun? Damit man auch mal was entgegensetzen kann bei den Verhandlungen. Ich habe leider anscheinend den Makel ein weibliches Wesen zu sein und werde meistens in die Schublade "weiblich=Tippse, mehr kann sie ja nicht", gesteckt und auch die Stundensätze muss ich mir immer hart erkämpfen, obwohl ich mich eigentlich mal gelernte Netzwerk-Administratorin für Windows/Unix/Novell schimpfen durfte, aber nie zum Einsatz kam (Grund siehe oben). Sogar schonmal mit der Begründung "ich wollte eigentlich keine Frau für den Job" (wer lesen kann ist klar im Vorteil, siehe Name im Profil?) Im Moment bin ich froh, dass ich mal ein Projekt mit 30 Euro ergattert habe. Obwohl mir durch die Büro-Jobs einiges an "auf dem Laufenden bleiben" flöten geht. Und Weiterbildung fällt mir im Moment recht schwer aufgrund der Kosten, dabei wäre Java-Programmierung ein Traum von mir. Ich musste auch schon für 18 Euro arbeiten, um mich über Wasser halten zu können, dabei war das ein Job, der mal locker bei dem geforderten Wissen und dem Arbeitsaufkommen 60 Euro hätte wert sein müssen. Sorry, aber ich bin im Moment etwas gefrustet, da ich aus diesem Bürojob, wenn auch mal ausnahmsweise "mehr" gezahlt wird, raus möchte ..... Vielleicht erbarmt sich nochmal jemand und antwortet auf meine Anfrage. Viele Grüße Martina Dietmar Stein schrieb am 03.02.2008 um 13:05: > Hallo > > Sorry, für meine späte Antwort ... aber die Zeit, die Gedanken usw. Ich hoffe nur, dass ich nicht "so alt" erscheine, dass man mich pauschal Siezen muss - in Foren doch eher ungewöhnlich. > > Vielen Dank auf der anderen Seite für die ausführliche Schilderung. Leider sind solch' ausführliche Erfahrungsaustausche eher die Seltenheit. > > Die Stunden- und Tagessätze eines Selbständigen oder FreeLancers sind mir in der Kalkulation schon bewusst; es ist eben nur so, dass ich auch ganz andere Sätze bei Consultants gesehen habe, gestehe aber ehrlich, dass ich weiss, wieviel dann das Consulting-Unternehmen noch abgezogen hat und wieviel beim Consultant gelandet sind. > > Ich denke, ein Teil der Freiberufler (wie auch immer) wählt diesen Weg, weil man als erstes natürlich das Geld sieht: da macht man (z.B) 10.000.- Euro Umsatz pro Monat und viele vergessen einfach, dass dort noch Steuer, Krankenkasse, RV, Altersversorgung, Betriebskosten usw abgehen - sind wohl auch die gleiche, die berichten, dass sie am Anfang des Jahres eine Nachforderung von mehreren tausend Euro bekommen haben ... > > Meine Wahl begründet sich mit der Neuorientierung und Hoffnung, mehr oder weniger das machen zu können, was mir Spaß macht und ggf aus dem Routinebetrieb zu kommen, gepaart mit einigen anderen Faktoren - das finanzielle ist da eher untergeordnet, aber auch ich kann nicht von der Hand in den Mund leben ;-) > > Gruß, Dietmar Stein > > Jimmy Draut schrieb am 23.01.2008 um 15:23: > > Dietmar Stein schrieb am 20.01.2008 um 19:23: > > > Hallo > > > > > > Ich würde mich gerne einklinken, in die Diskussion ... was fällt noch in die Stunden- bzw Tagessätze? Wie werden i.A z.B Anfahrten bzw deren Zeiten verrechnet oder Übernachtungen? > > > > > > > meistens ist es so das die kunden mit diesen kosten nicht viel am hut haben und auch nicht wollen. von daher werden, wenn solche kosten anfallen, in der regel sogenannte all-in sätze veranschlagt. d.h. der consultant kalkuliert seine gesamten kosten und schlägt das drauf was er gerne verdienen würde und bietet dies dem kunden als gesamtes an. > > > > > Gehen solche Kosten voll zu Lasten des Freelancers? Somit wäre man ja ein wenig "eingeschränkt" und würde sich immer auf den näheren Umkreis beziehen (bei der Suche). > > > > > > > nein. die kosten trägt in der regel eben der kunde. auch freelancer sind unternehmer und müssen auch ihre preise kalkulieren. wenn ich z.b. aus dem rhein-main gebiet nach hamburg kommen soll bedeutet dies das ich meinem kunden grundsätzlich nur ganze tage in rechnung stelle und zwar egal ob ich eine stunde dort war oder 8 stunden. das tue ich um die kosten für transfer etc. abzudecken. der kunde weiss das entsprechend auch vorher. wenn er es billiger will muss er sich jemand aus seiner gegend suchen. in dem preis den ichg berechne ist dann entsprechend der flug und auch ein hotelzimmer enthalten. wenn er es billiger will muss er sich jemand aus seiner gegend suchen. > > > > bei kurzfristigen einsätzen, d.h. ein paar tage ist es eigentlich kein problem dies im preis unterzubringen. auch bei langfristigen projekten, also ein halbes jahr oder mehr, ist das so. problematisch ist es meist mit den mittelfristigen projekten, also 1-2 monate. zu kurz um sich ne bleibe zu suchen vorort und daddurch die kosten zu drücken, zu lange um nicht zwischendrin heim zu fahren. also steckt da die kostenfalle für den consultant. meist ist es so das gerade hier die kunden höhere sätze für consultants aus der ferne nicht so gerne bezahlen. in der summe ist es aber so, dass gott sei dank bei den kunden die geiz ist geil mentalität zwar verbreitet ist aber das qualitätsdenken noch vorrang hat. es lohnt sich also auf jeden fall sich auch ausserhalb der eigenen "nachbarschaft" mal umzusehen. > > > > > Oder sind das "Aufschläge"? > > > > > es ist sehr selten das so etwas als gesonderter aufschlag berechnet wird. meist ist dies dann auch eher nachteilig für die freelancer. da wird dann z.b. reisezeit mit 10-50% des stundensatzes der arbeitszeit vergütet. nehmen wir als beispiel mal den weg von frankfurt nach hamburg. ein consultant der einen stundensatz von 100,-€ hatt, bei 50% vergütung, bekommt wenn er fliegt, also eben diese 100,-€ für den einfachen weg. macht hin und zurück 200,-€. reicht nicht zum fliegen... mit der bahn sieht es da schon besser aus. da bekommt man abzüglich der steuer schon wieder sein geld raus bei 4 1/2h reisezeit. wo das problem hier liegt brauche ich dann aber wohl nicht zu erläutern... wo hier der astronomische verdienst ist weiss ich also auch nicht. :-) > > > > > In der Regel habe ich in der Festanstellung immer "auf der anderen Seite" gesessen und die Stundenzettel unterschrieben - da war es in der Regel so, dass die Kosten zu Lasten des Beraters gingen ... dafür war dann aber auch sein Stundensatz "astronomisch" hoch. > > > > > aus der sicht eines festangestellten ist der satz auf den ersten blick hoch... zeigt aber eigentlich nur den "beschränkten horizont". denken sie mal einen schritt weiter, welche sicherheiten sie als festangestellter haben. denken sie mal daran was für leistungen sie bekommen von ihrem arbeitgeber und auch vom staat. all dies hatt der selbständige nicht. er muss dies für teures geld zukaufen. allein das thema altersversorgung und krankenversicherung. dann redcen wir mal über die steuern etc... also ein realistischer stundensatz beginnt aus meiner erfahrung bei 40,-€/h + MwSt. darunter kann ein mensch mit durchschnittlichen ansprüchen der vielleicht aucch noch ne frau und ein kind hat nicht wirklich überleben. 40,-€/h hört sich viel an für einen festangestellten. in der realität ist es das aber nicht. nehmen wir mal das beispiel eines it-leiters. der hatt ein durchschnittliches netto einkommen von 4.200,-€/monat(bevor jemand fragt... statistisches bundesamt und landesamt hessen!) der freelancer muss dafür steuerbereinigt( kl.1 spitzensteursatz, kein kind...) knapp 7.900 € reinbringen. hatt aber noch seine ganzen auslagen etc. zu decken davon... das entspricht übrigens gerade mal 50,-€/h bei vollzeit für einen monat. so, und davon bringen sie mal jetzt bitte 2 kinder druch, ne frau, nen hund, bezahlen die zwei autos vor der tür, ihre wohnung, die versicherungen und die altersversorgung und bilden rücklagen für krankheitsbedingten ausfall und urlaub sowie die zeiten wo sie einfach kein anschlussprojekt gefunden haben... *hm könnte hier der grund liegen warum ich erst bei diesem stundensatz überhaupt morgens gedenke mal aufzustehen...? und ob sie es glauben oder nicht... :-) auch ich hab spass daran mir ab und zu mal etwas zu gönnen... > > > > des weiteren ist es auch so das ein consultant in erster linie sein betriebskapital einsetzt und das ist sein know-how. um dieses zu erwerben muss er sich weiterbilden. in der zeit verdient er nix. das ganze ist auch nicht gerade billig. somit muss sich natürlich auch spezialisiertes know-how im preis niederschlagen. auch ist es wie überall auf dem freien markt. angebot und nachfrage bestimmen den preis... > > > > > Hin und wieder wurde auch die Anfahrtszeit zu 50% in die Arbeitszeit gerechnet usw. > > > > > > > na sie geben sich doch auch so manche antwort selbst... ;-) > > > > > Wäre nett, wenn mal jemand ein wenig aus dem Nähkästchen plaudert. > > > > > > Danke & Gruß, > > > > > > Dietmar Stein > > > Changed at 05.08.2008 12:41 from Martina Treichel | |||||||
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heinz steiner![]() Date of registration: 23.05.2006 Postings: 4 City: Kaltenbach | Subject: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 05.08.2008 14:04 Martina Treichel schrieb am 05.08.2008 um 12:38: >---------------------------- > "Die Stunden- und Tagessätze eines Selbständigen oder FreeLancers sind mir in der Kalkulation schon bewusst; es ist eben nur so, dass ich auch ganz andere Sätze bei Consultants gesehen habe, gestehe aber ehrlich, dass ich weiss, wieviel dann das Consulting-Unternehmen noch abgezogen hat und wieviel beim Consultant gelandet sind." > --------------------------- Hallo, Martina, die Aussagen zu Stundensätzen solltest Du generell nicht ernst nehmen und auch nicht die "Statistiken", wie sie von gulp und anderen publiziert werden; die haben einen Wahrheitswert eines Horoskopes oder eines Blablas. Da wird schon taktisch übertrieben und gelogen. Die 4-6 Agenturen, die ich kenne, kaufen (z.Bsp. gewöhnliche php-Programmiererleistungen) um 25,-/35,- ein und machen Aufschläge von 100%-200% (je nachdem, was ein Kunde / ein Projekt verträgt) und nennen das u.a. Projektleitung. Dabei kannst diesen Satz bei Agenturen verbinden mit "viele" Stunden bzw. auf eine monatliche/jährliche Mindestauslastung. Wenn man z.Bsp. Spezialkenntnisse oder -erfahrungen im Bankensektor hat geht natürlich viel mehr; wenn man CH-Kunden aus dem Raum Zürich hat, kriegt man für die gleichen Arbeiten wesentlich mehr. Der Kunde bestimmt auch weitgehend mit, ob wesentlich mehr gezahlt wird oder nicht (sonst könnten Agenturen ihre 100%-200%-Aufschläge vergessen). Du kannst auch die Stellenanzeigen für angestellte Programmierer auch studieren; wenn eine Fa. EUR 3.000,- monatlich zahlt, dividiere mal das auf die Stunde, entweder Faktor 165 oder 173, zBsp 3000/165= 18,- btto./Std. 60,- x 173 Std = 10.380,- pro Monat zahlen höchstens Banken länger als einen Monat. Weitere Strategie: beim Kunden im Erstauftrag "billig" einsteigen, um den Auftrag zu kriegen und die Folgeaufträge werden dann teurer verkauft, weil man den Vorteil hat, die Kundenanwendung am besten zu kennen. Ist der Kunde eine "Eintagsfliege" geht das natürlich nicht. LG | |||||||
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Dietmar Stein![]() Premium member Date of registration: 13.12.2007 Postings: 160 City: Schweppenhausen http://dietmarstein.com | Subject: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 05.08.2008 14:21 Hi Also ich habe mich bei meiner Äußerung auf Consultants in Festanstellung bezogen - ich glaube kaum, dass bei denen 50% dessen "gelandet" ist, was auf der Rechnung des Stundenzettels stand, sondern ggf 30%. Statistiken sind immer zweispältig, denn letztlich beruhen sie auf der u.U subjektiven Angabe von Werten. Ob nun, sagen wir, 100.- Euro / h gezahlt werden, wo in Festanstellung z.B nur 50.- drin wären (um mal einen übertriebenen Vgl anzustellen), lasse ich mal dahingestellt. Freiberufler und Selbständige sind doch um einiges leichter zu handeln, als Festangestellte allein hinsichtlich der Nebenkosten, sowie den Verpflichtungen aus dem Arbeitsgesetz heraus. Diesen Vorteil bezahlt dann der Kunde u.U mit barer Münze. Aber ich denke, zu diesem Thema gibt es auch genügend regionale Unterschiede und Erfahrungen, sodass sich kein gemeinsamer Nenner bundesweit finden läßt. Faktoren, wie z.B Beschäftigung im Finanzsektor oder aber Homeoffice gestalten den Preis extrem stark mit. Bis dato kann ich für mich nur behaupten, dass ich das bekommen habe, was mir vorschwebte, auch hinsichtlich der Auslastung (was nützt ein Stundensatz von 100.-, wenn ich nur 10 Stunden im Monat ausgelastet bin). Gruß; Dietmar heinz steiner schrieb am 05.08.2008 um 14:04: > Martina Treichel schrieb am 05.08.2008 um 12:38: > >---------------------------- > > "Die Stunden- und Tagessätze eines Selbständigen oder FreeLancers sind mir in der Kalkulation schon bewusst; es ist eben nur so, dass ich auch ganz andere Sätze bei Consultants gesehen habe, gestehe aber ehrlich, dass ich weiss, wieviel dann das Consulting-Unternehmen noch abgezogen hat und wieviel beim Consultant gelandet sind." > > --------------------------- > Hallo, Martina, > die Aussagen zu Stundensätzen solltest Du generell nicht ernst nehmen und auch nicht die "Statistiken", wie sie von gulp und anderen publiziert werden; die haben einen Wahrheitswert eines Horoskopes oder eines Blablas. Da wird schon taktisch übertrieben und gelogen. > Die 4-6 Agenturen, die ich kenne, kaufen (z.Bsp. gewöhnliche php-Programmiererleistungen) um 25,-/35,- ein und machen Aufschläge von 100%-200% (je nachdem, was ein Kunde / ein Projekt verträgt) und nennen das u.a. Projektleitung. Dabei kannst diesen Satz bei Agenturen verbinden mit "viele" Stunden bzw. auf eine monatliche/jährliche Mindestauslastung. > Wenn man z.Bsp. Spezialkenntnisse oder -erfahrungen im Bankensektor hat geht natürlich viel mehr; wenn man CH-Kunden aus dem Raum Zürich hat, kriegt man für die gleichen Arbeiten wesentlich mehr. Der Kunde bestimmt auch weitgehend mit, ob wesentlich mehr gezahlt wird oder nicht (sonst könnten Agenturen ihre 100%-200%-Aufschläge vergessen). > Du kannst auch die Stellenanzeigen für angestellte Programmierer auch studieren; wenn eine Fa. EUR 3.000,- monatlich zahlt, dividiere mal das auf die Stunde, entweder Faktor 165 oder 173, zBsp 3000/165= 18,- btto./Std. > > 60,- x 173 Std = 10.380,- pro Monat zahlen höchstens Banken länger als einen Monat. > > Weitere Strategie: beim Kunden im Erstauftrag "billig" einsteigen, um den Auftrag zu kriegen und die Folgeaufträge werden dann teurer verkauft, weil man den Vorteil hat, die Kundenanwendung am besten zu kennen. Ist der Kunde eine "Eintagsfliege" geht das natürlich nicht. > LG > > > > | |||||||
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Manfred Schmitz![]() Date of registration: 24.08.2004 Postings: 504 City: | Subject: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 05.08.2008 14:57 Heinz, was ist denn das für ein Unfug? heinz steiner schrieb am 05.08.2008 um 14:04: > 60,- x 173 Std = 10.380,- pro Monat zahlen höchstens Banken länger als einen Monat. 1. Die Stundensätze für Softwareentwicklung liegen in dem Bereich erheblich höher, eher bei 90,- Euro. 2. Selbstverständlich zahlt ein Kunde das nicht nur einen Monat. Meine Projekte gehen in der Regel 6 Monate, teilweise auch bis zu 12. Auch im letzten Monat rechne ich noch jede einzelne Stunde zu dem vereinbarten Satz ab, wie soll es auch anders sein? Dann wärst Du ja schön blöd.. kopfschüttelnd.. | |||||||
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Ulf Münnich![]() Premium member Date of registration: 30.08.2006 Postings: 20 City: Köln | Subject: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 26.09.2008 14:29 Hi, kennt jemand die Stundensätze in den USA? bzw deren zahlweise, Tagessätze, Stundensätze? Danke | |||||||
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Thomas Ewald Heissler![]() Premium member Date of registration: 06.05.2007 Postings: 20 City: Waghäusel www.iosystems.de | Subject: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 29.09.2008 18:50 Hallo zusammen, nun ich bin der Ansicht das die Stundensätze doch sehr von der Präsentation der eigenen Person und den Fähigkeiten abhängen. Und wir sind in unserer Branche doch wirklich recht gut gestellt. Was das Überwasserhalten angeht möchte ich nur ein Beispiel bringen: Meine Freundin ist selbständige Taxiunternehmerin und kann auf Ihre Preisgestaltung so gut wie keinen Einfluss nehmen. Es sei denn es sind Fixpreisfahrten ausserhalb des Pflichtfahrbereiches (in der Regel der Stadt- oder Landkreis). Ansonsten bestimmt das Amt für öffentliche Ordnung die Kilometerpauschalen. Lange Rede kurzer Sinn-120 Euro am Tag ist unter der Woche eine gute Einnahme und das bei 12 h im Auto. Laut Dietmar Stein müsste sie also am Hungertuch nagen, tut sie aber nicht... Die Consulting-Unternehmen bekommen Ihren Teil aus gutem Grunde, natürlich bleibt einiges dort hängen. Man muss aber nicht zwingend die erst beste Gelegenheit beim Schopf packen...andere wie oben beschrieben, haben die Möglichkeiten gar nicht! In diesem Sinne gute Verhandlungssicherheit | |||||||
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bernd hofegger![]() Date of registration: 02.07.2006 Postings: 2 City: linz | Subject: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 01.04.2009 15:43 Manfred Schmitz schrieb am 05.08.2008 um 14:57: > 1. Die Stundensätze für Softwareentwicklung liegen in dem Bereich erheblich höher, eher bei 90,- Euro. > 2. Selbstverständlich zahlt ein Kunde das nicht nur einen Monat. Meine Projekte gehen in der Regel 6 Monate, teilweise auch bis zu 12. Auch im letzten Monat rechne ich noch jede einzelne Stunde zu dem vereinbarten Satz ab, wie soll es auch anders sein? Dann wärst Du ja schön blöd.. EUR 90,- x 8 Std. x 22 Tage = monatlich EUR 15.840,- !!! x 6 Mo. = EUR 95.040,- x 12 Mo. = EUR 190.080,- Dass so eine unseriöse Fehlinformation vom admin nicht gecancelt wird, wundert mich, oder postet dies der admin? Da lachen ja alle Webagenturen, die freiberufliche Softwareentwickler beschäftigen, die den Externen zw. EUR 20,- / EUR 25,- zahlen und in sehr seltenen Fälle ev. EUR 30,- weil Sie bei EUR 90,- Gagen ja seit Jahren keine freiberuflichen SW-Entwickler mehr finden würden. | |||||||
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Manfred Schmitz![]() Date of registration: 24.08.2004 Postings: 504 City: | Subject: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 01.04.2009 15:57 bernd hofegger schrieb am 01.04.2009 um 15:43: > EUR 90,- x 8 Std. x 22 Tage = monatlich EUR 15.840,- !!! Ja, das kommt in etwa hin, wieso? Allerdings geht so ein Tag meist länger als 8 Stunden, daher wird der Betrag noch etwas höher. > x 6 Mo. = EUR 95.040,- > x 12 Mo. = EUR 190.080,- Was ist daran ungewöhnlich, genau aus diesem Grunde ist man ja selbständig und nicht angestellt. > Da lachen ja alle Webagenturen, die freiberufliche Softwareentwickler beschäftigen, > die den Externen zw. EUR 20,- / EUR 25,- zahlen und in sehr seltenen Fälle ev. EUR 30,- > weil Sie bei EUR 90,- Gagen ja seit Jahren keine freiberuflichen SW-Entwickler mehr finden > würden. Keine Ahnung wovon Du da redest. Wer hat was von Webagenturen gesagt? Ich rede von Freelancern mti einem Durschnitts-Stundensatz von 90 Euro. Wenn Du nur 20-30 Euro fakturierst, dann läuft Bei dir wohl etwas gewaltig schief. Kann mir nicht vorstellen, daß Du nach Abzug aller Kosten davon legen kannst. Vielleicht solltest Du dir wieder ein Angestelltenverhältnis suchen. | |||||||
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Dietmar Stein![]() Premium member Date of registration: 13.12.2007 Postings: 160 City: Schweppenhausen http://dietmarstein.com | Subject: Re: Re: Re: Re: Stundenlohn, Spezialisierung Posted on: 02.04.2009 13:27 Hallo Die Diskussion scheint ja immer wieder mal aufzuleben, wenn gerade jemand Zeit hat bzw sich langweilt? Zunächst zur Berechnung: in der Regel werden ja 20 Tage pro Monat oder 60 Tage pro Quartal angeboten, wenn es sich nicht um eine reine Stundenabrechnung handelt; je nach Bundesland sind 22 Tage schon beachtlich (Monat) ... also sind wir bei Euro BetragX mal 160h idR. Gespräche und Aussagen anderer Freiberufler haben gezeigt, dass im Bereich der IT durchaus große Spannen zwischen den Einzelsätzen liegen, die untere Grenze aber schon recht hoch. Der "Verdienst" bei 20 € ist / kann sein: 20€ x 160 = 3200 € x 12 = 38400 €, dann die max Steuerbelastung (Annahme, Kosten gleich Null), ergibt 38400 € - 8.989,66 € = 29410,34 € = 2450,86 € pro Monat (Berechnung als Alleinstehender). Ob das für den Lebensunterhalt nebst Abzug für KV, Ausfall, etc reicht, muss jeder selbst ermessen; ich persönlich halte 20.- € für nicht realistisch. Gruß, Dietmar Manfred Schmitz schrieb am 01.04.2009 um 15:57: > bernd hofegger schrieb am 01.04.2009 um 15:43: > > > EUR 90,- x 8 Std. x 22 Tage = monatlich EUR 15.840,- !!! > > Ja, das kommt in etwa hin, wieso? Allerdings geht so ein Tag meist länger als 8 Stunden, daher wird der Betrag noch etwas höher. > > > x 6 Mo. = EUR 95.040,- > > x 12 Mo. = EUR 190.080,- > > Was ist daran ungewöhnlich, genau aus diesem Grunde ist man ja selbständig und nicht angestellt. > > > Da lachen ja alle Webagenturen, die freiberufliche Softwareentwickler beschäftigen, > > die den Externen zw. EUR 20,- / EUR 25,- zahlen und in sehr seltenen Fälle ev. EUR 30,- > > weil Sie bei EUR 90,- Gagen ja seit Jahren keine freiberuflichen SW-Entwickler mehr finden > > würden. > > Keine Ahnung wovon Du da redest. Wer hat was von Webagenturen gesagt? Ich rede von Freelancern mti einem Durschnitts-Stundensatz von 90 Euro. Wenn Du nur 20-30 Euro fakturierst, dann läuft Bei dir wohl etwas gewaltig schief. Kann mir nicht vorstellen, daß Du nach Abzug aller Kosten davon legen kannst. > > Vielleicht solltest Du dir wieder ein Angestelltenverhältnis suchen. > | |||||||
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